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Tagung "Gesichter der Gewalt"
13.-15.April 2012 in Stuttgart
mit Ellert Nijenhuis, Jennifer Freyd, Richard Kluft, Luise Reddemann, Marylin Van Derbur  und vielen anderen
Flyer und Anmeldung

Umfrage zum Opferentschädigungsgesetz (OEG)
Die Vereine Gegen-Missbrauch e.V. und Trotz Allem e.V. haben gemeinsam eine Initiative gestartet, um Erfahrungen mit dem OEG-Antrag zu sammeln und Verbesserungsvorschläge an die Politik zu richten. Betroffene, die Erfahrungen mit der Antragstellung haben, können bis zum 31.08. einen entsprechenden Fragebogen ausfüllen.
Anschreiben
Fragebogen

Neu ab Nov. 2011:
Jahresfortbildung Organisierte Rituelle Gewalt und Komplextrauma - Kompetenzstärkung für Begleitung/Beratung/Therapie

im Auftrag der Fortbildungsgruppe MOSAIK, organisiert vom Institut für Psychotraumatologie Hamburg in Kooperation mit dem Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel und VIELFALT e.V. , weitere Infos:
Flyer
Anmeldeformular
Fortbildungsbedingungen

Abschlussbericht der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, liegt vor.  
www.beauftragte-missbrauch.de


Teile-Therapie-Tagung, 4. Weltkongress Ego-State Therapie
24.-27.11.2011 in Heidelberg,
weitere Infos: www.Teile-Tagung.de

Tagung: Intergenerationelle Traumatisierung und Dissoziation

23./24.9.2011 in Bad Mergentheim
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (ehemals ISSD-D e.V.), weitere Infos siehe www.dgtd.de und Flyer

Neue Informationsmaterialien:

Da-Sein. Soziale Unterstützung für dissoziative/multiple Menschen.
Eine Broschüre für FreundInnen, PartnerInnen und andere private UnterstützerInnen, 2010
(2,50 €, ab 10 Exemplare 2,-€/St.)

Trauma & Dissoziation. Dissoziative Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeit),
Informationen für Mediziner/innen, 2010
Leporello-Faltblatt (0,5 € je Stück bzw. 4,-€ für 10 Stück) 


Handbuch Rituelle Gewalt

Erkennen - Hilfe für Betroffene - Interdisziplinäre Kooperation

im September 2010 erschienen Flyer mit Inhaltsverzeichnis


Neue Broschüre!

Viele-Sein. Überlebensstrategie und Alltag. Eine Broschüre für dissoziative/multiple Menschen und ihre UnterstützerInnen. Überarbeitete Neuauflage 2009, 23 S.
(
erhältlich bei VIELFALT e.V. für 1,50 €;
ab 10 Exemplare 1,- €/St.)


Der VIELE-Treff startet wieder!

Ab Februar 2009 bietet VIELFALT e.V. wieder den VIELE-Treff an, eine begleitete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Multipler Persönlichkeit (weitere Informationen siehe Flyer)

Der VIELE-Treff Bremen orientiert sich (auch) am Konzept des "VIELE-Treff" Bielefeld.

Download Konzept VIELE-Treff Bielefeld


Erhebung zu ritueller Gewalt in drei Bundesländern

Datenerhebung zur Situation ritueller Gewalt in NRW (2005), Rheinland-Pfalz (2008) und Saarland (2008)

Ergebnisse zum Download: http://www.bistum-muenster.de                      


Online-Befragung zu extremer Gewalt
2007 wurden drei internationale Online-Befragungen mit Betroffenen/Überlebenden und  professionellen HelferInnen durchgeführt (verantwortlich: Carol Rutz, Thorsten Becker, Bettina Overkamp, Wanda Karriker), um Erfahrungen von und mit Überlebenden extremer Gewalt (z.B. Ritueller Gewalt) systematisch zu sammeln. In der anonymisierten Befragung geht es um die Erfahrungen in der Arbeit mit Überlebenden extremer Gewalt, außerdem um die Arten und Folgen der Gewalt, die von den Betroffenen berichtet wurden, und um Erfahrungen mit Heilungsmethoden. Die Ergebnisse stehen auf der Website zur Verfügung:
http://extreme-abuse-survey.net


neu in 20008: Handbuch Trauma und Dissoziation
Interdisziplinäre Kooperation für komplex traumatisierte Menschen
Claudia Fliß und Claudia Igney (Hrsg.)

Pabst Science Publishers, 384 Seiten, 30 Euro
Fortgesetzte Misshandlung, Vergewaltigung, Vernachlässigung von Kindern, organisierte Gewalt - die Ursachen komplexer Traumatisierung sind vielfältig. So komplex wie die Taten sind die möglichen psychischen, körperlichen und sozialen Folgen. Dies erfordert inderdisziplinäre und komplexe Herangehensweisen. Im Handbuch haben 20 erfahrene PraktikerInnen - aus den Bereichen Psychotherapie, professionelle Beratung und Begleitung,  Medizin und Psychosomatik, Strafverfolgung und Opferschutz, Soziologie, Journalismus, Seelsorge, soziale Unterstützung und Selbsthilfe - zu einer solchen komplexen Sichtweise beigetragen. Die AutorInnen geben konkrete Anregungen für die Praxis und Impulse für die interdisziplinäre Weiterentwicklung der Arbeitsansätze. Inhalt und Bestellung

Überarbeitete Richtlinien der ISSD zur Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung bei Erwachsenen
Die Richtlinien der International Society for the Study of Dissociation (ISSD) wurden 2005 verabschiedet und basieren auf den Erfahrungen und dem Fachwissen einer Task Force aus zahlreichen international anerkannten TherapeutInnen und ForscherInnen mit dem Arbeitsschwerpunkt "Dissoziative Identitätsstörung". Sie sind eine Leitlinie für die klinische Arbeit mit KlientInnen und repräsentieren eine Synthese des derzeitigen Forschungsstandes und umfassender klinischer Erfahrung.
Für Deutschland wurden die Richtlinien übersetzt, geringfügig verändert und mit Quellenangaben ergänzt.
Download als pdf-Datei (93 Seiten): Behandlungsrichtlinien ISSD Dez. 2006

Neue Fachzeitschrift: "Trauma und Gewalt. Forschung und Praxisfelder"
Herausgeber: Günter H. Seidler, Harald J. Freyberger, Andreas Maercker.
Die Zeitschrift versammelt Beiträge zur Psychotraumatologie und zur Gewaltforschung. Ende Februar 2007 ist die erste Ausgabe erschienen, u.a. mit einem Interview mit Onno van der Haart und einem Bericht zu den Auswirkungen von Traumatischem Stress auf die aussagepsychologische Begutachtung von Kindern. www.traumaundgewalt.de

EMDR  vom WBP als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Erwachsenen anerkannt
Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) erstellt u.a. nach § 11 des Psychotherapeutengesetzes Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung von Psychotherapieverfahren. Das vollständige Gutachten zur EMDR-Methode und eine Übersicht über die Studien zur Wirksamkeit von EMDR ist auf der Homepage des WBP veröffentlicht (unter der Rubrik Veröffentlichungen/Stellungnahmen und Gutachten zu Psychotherapieverfahren und -methoden): www.wbpsychotherapie.de
(Quelle: Trauma & Gewalt 1/ 2007, S. 74/75)

DIS und Opferentschädigungsgesetz
Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat einer multiplen Frau nach fast zehnjärigem Rechtsstreit durch mehrere Instanzen Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zuerkannt. Im Urteil steht, dass "bei der Klägerin das Vorliegen einer "dissoziativen Identitätsstörung" als Schädigungsfolge nach dem Opferentschädigungsgesetz anzuerkennen" ist und "Es ist für das Gericht schließlich nachvollziehbar, dass gerade bei Vorliegen einer dissoziativen Identitätsstörung sogenannte verzögerte Erinnerungen häufig angetroffen werden, ohne dass eine solche Verzögerung als Indiz für fehlende Glaubwürdigkeit angesehen werden kann". (Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen vom 27. April 2006,  L 13 VG 4/04), als PDF-Datei zum Download).