Empfehlenswerte Bücher und Fachartikel
Es sind inzwischen eine Vielzahl an Fachbüchern und Fachartikeln zu Trauma und Dissoziation erschienen.
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Deutschsprachige Bücher zu Trauma und Dissoziation
Deutschsprachige Fachartikel zu Trauma und Dissoziation
Diplomarbeiten und Dissertationen
Nachfolgend eine kleine Auswahl an Literatur, die wir anregend und hilfreich finden:
Fachbücher:
Breitenbach, G. (2011). Innenansichten dissoziierter Welten extremer Gewalt. Ware Mensch - die planvolle Spaltung der Persönlichkeit. Kröning: Asanger.
Das Buch richtet sich in erster Linie an TherapeutInnen, die mit KlientInnen arbeiten, die an dissoziativen Störungen in Folge extremer und organisierter Gewalt leiden. Es geht um Strukturen und Auswirkungen organisierter Gewalt, Dissoziation und Therapie.
Fliß, C., Igney, C. (Hrsg.) (2010): Handbuch Rituelle Gewalt. Erkennen - Hilfe für Betroffene - Interdisziplinäre Kooperation. Flyer mit Inhaltsverzeichnis
Fliß, C., Igney, C. (Hrsg.) (2008): Handbuch Trauma und Dissoziation. Interdisziplinäre Kooperation für komplex traumatisierte Menschen. Pabst Science Publishers Lengerich, 30 €, Inhalt und Bestellung
Huber, M. (2003): Trauma und Traumabehandlung. Band 1: Trauma und die Folgen. Band 2 Wege der Traumabehandlung.
Junfermann-Verlag Paderborn, 22,50 € Band 1, 28 € Band 2
Gut verständliche und hilfreiche Einführung in das Thema. Berücksichtigt auch die Bereiche Dissoziation, Bindungsforschung und Rituelle Gewalt.
Sowohl für Professionelle als auch Betroffene empfehlenswert.
Huber, M. (Hrsg.) (2011): Viele sein. Ein Handbuch. Komplextrauma und dissoziative Identität - verstehen, verändern, behandeln. Junfermann, Paderborn
Herman, J. L. (1994/2004): Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Junfermann Verlag, Paderborn, 25 €
Standardwerk, Bilanz der Autorin aus 20 Jahren Forschung und therapeutischer Arbeit mit Opfern häuslicher, sexueller und politischer Gewalt. Immer noch hochaktuell!
Putnam, F. W. (1989/2003): Diagnose und Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung. Ein Handbuch. Junfermann Verlag, Paderborn, 39 €
Standardwerk, an manchen Stellen etwas veraltet, trotzdem immer noch mit einer Fülle wertvoller Erfahrungen und Anregungen aus der therapeutischen Praxis.
Reddemann, L; Hofmann, A.; Gast, U. (2004): Psychotherapie der dissoziativen Störungen Thieme-Verlag Stuttgart, 39 €
Sammelband mit gutem Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Fachdiskussion (siehe auch die Rezension unten)
Reddemann, L. (2001): Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren. Pfeiffer bei Klett-Cotta Stuttgart
Gute Einführung mit vielen praktischen Beispielen.
Reddemann, L. (Hg.) (2006): Psychotraumata. PrimärärztlicheVersorgung des seelisch erschütterten Patienten Deutscher Ärzte-Verlag Köln, 29,95 €
Speziell für hausärztlich Tätige geschrieben, enthält aber auch für alle anderen nützliche Anregungen. (siehe auch die Rezension unten)
van der Hart, O., Nijenhuis, E.R.S., Steele, K. (2008): Das verfolgte Selbst. Strukturelle Dissoziation und die Behandlung chronischer Traumatisierung. Junfermann Paderborn, 39,00 €
Gut verständliche Einführung in die Theorie der strukturellen Dissoziation und die therapeutische Praxis
Erfahrungsberichte / Selbsthilfe:
Balthasar, T. (2010): Im Schutz des Rudels. Entwicklungsgeschichte einer dissoziativen Persönlichkeit und ihr Heilungsweg. Heppenheim: Hierophant-Verlag.
Fröhling, U. (2008): Vater unser in der Hölle. Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe.
Bericht über eine multiple Frau, die rituelle Gewalt in einer satanistischen Sekte überlebt hat. Mit ergänzenden fachlichen Informationen zum Thema: www.vater-unser-in-der-hölle.de
Stern, A.. (2001): Hannah und die anderen. Argument-Verlag HamburgJugendbuch über den Alltag eines multiplen Mädchens
Striebel, C. (2008): Schritt für Schritt ins Leben. Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen. Leipzig: Engelsdorfer Verlag.
West, C. (2000): Erste Person Plural. Die Geschichte meiner vielen Persönlichkeiten. Ullstein-Taschenbuch-Verlag, München
Autobiographie eines multiplen MannesArtikel:
Gast, U., Rodewald, F., Hofmann, A. Mattheß, H., Nijenhuis, E., Reddemann, L, Emrich, H. M. (2006): Die dissoziative Identitätsstörung - häufig fehldiagnostiziert
Deutsches Ärzteblatt, 103 (47), A 3193-3200
Übersichtsartikel ("State-of-the-art"-Artikel), der den Stand der Forschung und klinischen Praxis in Deutschland zusammenfasst.
Kownatzki, R. u.a. (2011): Rituelle Gewalt. Umfragestudie zur satanistischen rituellen Gewalt als therapeutisches Problem.
Psychotherapeut 2011:DOI 10.1007/s00278-010-0786-z
Kant, J. M. (2006): „Die Großen haben Schmerzen, aber ich merke nichts davon!“ Zahnärztliche Behandlung einer Patientin mit dissoziativerIdentitätsstörung
Quintessenz 57 (2):187-195
Erfahrungen und Anregungen für den Umgang mit dissoziativen PatientInnen in der zahnärztlichen Praxis.
Fliss, C. (2006): Puzzle-Arbeit mit Trauma. Eigene Erfahrungen zu Aspekten und Formen einer psychotherapeutischen Arbeit an Trauma Forum Psychotherapeutische Praxis, 6 (2), 63-73Anregender Bericht aus der Methoden kombinierenden Arbeit mit traumatisierten bzw. dissoziativen KlientInnen.
Waldvogel, B., Ullrich, A., Strasburger, H. (2007): Blind und sehend in einer Person. Schlussfolgerungen zur Psychoneurobiologie des Sehens
Der Nervenarzt, DOI 10.1007/s00115-007-2309-x, Download Uni München Falldarstellung psychogener Blindheit bei einer Patientin mit DIS und deren Heilung
Rezensionen
In den vergangenen Jahren hat VIELFALT e.V. einige Neuerscheinungen für die ca. vierteljährlich erscheinenden VIELFALT- Infos rezensiert.
Fachbücher
Stang, K., Sachsse, U. (2007): Trauma und Justiz. Juristische Grundlagen für Psychotherapeuten – psychotherapeutische Grundlagen für Juristen. Rezension im VIELFALT-Info 26, Sept. 2007, Download
Peichl, J. (2007): Innere Kinder, Täter, Helfer & Co. Ego-State-Therapie des traumatisierten Selbst. Rezension im VIELFALT-Info 26, Sept. 2007, Download
Frommberger, U., Keller, R. (Hg.) (2007): Empfehlungen von Qualitätsstandards für stationäre Traumatherapie. Rezension im VIELFALT-Info 25, Juni 2007, Download
Salter, A. (2006): Dunkle Triebe. Wie Sexualtäter denken und ihre Taten planen. Rezension im VIELFALT-Info 24, März 2007, Download
Nijenhuis, E. R.S.(2006): Somatoforme Diossoziation. Phänomene, Messung und theoretische Aspekte. Rezension im VIELFALT-Info 23, November 2006, Download
Reddemann, L. (Hg.) (2006): Psychotraumata. PrimärärztlicheVersorgung des seelisch erschütterten Patienten. Rezension im VIELFALT-Info 21, April 2006, Download
Lüderitz, S. (2005): Wenn die Seele im Grenzbereich von Überleben und Vernichtung zersplittert. Auswirkungen auf Behandlungskonzepte der Dissoziativen Identitätsstörung, Rezension im VIELFALT-Info 21, April 2006, Download
Reddemann, L; Hofmann, A.; Gast, U. (2004): Psychotherapie der dissoziativen Störungen. Rezension im VIELFALT-Info 15, Juli 2004, Download
Eckhardt-Henn, A.; Hoffmann, S. O. (Hg.): Dissoziative Bewusstseinsstörungen. Theorie, Symptomatik, Therapie. Rezension im VIELFALT-Info 15, Juli 2004, DownloadDeistler, I.; Vogler, A. (2002): Einführung in die Dissoziative Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeit). Therapeutische Begleitung von schwer traumatisierten Menschen. Rezension im VIELFALT-Info 7, August 2002, Download
Selbsthilfe/Erfahrungsberichte
KIGA (2008): Die Hölle mitten im Garten Eden. Rezension im VIELFALT-Info 28, April 2008, Download
Marya, S. (2006): Rote Tränen. Texte, Lyrik und Bilder zum Thema Selbstverletzung. Rezension im VIELFALT-Info 23, November 2006, Download
Löppert, G. (2004): Mitläufer als Täter – oder Angst und falsche Toleranz als Beihilfe zum Mord. Ein Erfahrungsbericht. Rezension im VIELFALT-Info 18, Mai 2005, Download
Nepeis, B. (2002): Mein Leben als "Multiple" oder Ein endloser Kampf. Rezension im VIELFALT-Info 9, Dezember 2002, Download