VIELFALT e.V. ist...
Trauma& Dissoziation
Rituelle Gewalt
Vereins-Geschichte
Angebote
Informationsmaterial
Aktuelles
Vernetzung
Kliniken
Literatur
Links
Kontakt/Impressum

Trauma und Dissoziation


Ein Trauma ist ein potentiell lebensbedrohliches Ereignis, das die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigt und den betroffenen Menschen mit Gefühlen der Hilflosigkeit, intensiver Angst oder Entsetzen überflutet.

Dissoziation, also die Abspaltung von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen oder Handlungen, ist eine Möglichkeit, diese traumatische Situation zu überstehen. Insbesondere frühkindliche, wiederholte Gewalt kann zur Abspaltung von Persönlichkeitszuständen führen, die sich zu eigenen Identitäten entwickeln.

Ernste Beeinträchtigungen im gesundheitlichen und beruflichen Bereich sowie in allen übrigen sozialen Kontakten können die Folgen sein.

Die internationalen Diagnosemanuale psychischer Störungen ICD-10 und DSM-IV sprechen von Konversionsstörungen oder Dissoziativen Störungen. Hierzu gehört die Dissoziative Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeitsstörung).


VIELFALT e.V. möchte mit einer gesellschaftspolitischen Sichtweise auch für die Ursachen Dissoziativer Störungen sensibilisieren. Dies sind Gewalterfahrungen, die von familiärer Gewalt über organisierte Ausbeutung von Kindern (z.B. zur Herstellung so genannter Kinderpornographie - treffender: Kinder-Folter-Dokumentationen) bis zur Auslieferung der Kinder an gewaltausübende ideologische Kulte (Rituelle Gewalt) reichen.


Die Überlebenden dieser Gewalt sollen jedoch nicht auf den Opferstatus reduziert werden, sondern vor allem mit ihrer Überlebenskraft und ihren Stärken gesehen werden.


Weitere Informationen zu Dissoziation und Dissoziativen Störungen finden Sie hier:

www.infonetz-dissoziation.de